Ein umfassendes, neurophysiologisch orientiertes Therapiekonzept für Kinder und Erwachsene mit kommunikativen, sensomotorischen und orofazialen Störungen.
Das Konzept beinhaltet:
- die Förderung der sensorischen und motorischen Fähigkeiten
(Neuromotorische Entwicklungstherapie)
- mit einem orofazialen Behandlungsschwerpunkt
(Orofaziale Regulationstherapie)
Ziele der Behandlung:
- Erweiterung der nonverbalen und verbalen Kommunikationsmöglichkeiten
- Wahrnehmungsentwicklung (z.B. Spüren, Sehen, Hören)
- Verbesserung der aktiven Aufrichtung und Bewegung
- Aktivierung und Regulierung der orofazialen Funktionen
(Saugen, Schlucken, Speichelkontrolle, Kauen, Mimik, Artikulation)
- Förderung der Eigeninitiative und Selbständigkeit
(z.B. bei Kommunikation, Essen und Trinken, Fortbewegung)
- Unterstützung der elterlichen Kompetenzen
- Vermeiden sekundärer Pathologie
Wer wird behandelt?
Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Erwachsene mit:
- Muskelhypotonie z.B. bei Down-Syndrom, Prader-Willi- Syndrom
oder anderen Syndromen
- orofazialen Störungen z.B. bei neurologischen Erkrankungen,
Fazialisparesen, Moebius-Syndrom, Pierre-Robin-Sequenz oder
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
- zentralmotorischen Störungen und Mehrfachbehinderung z.B. bei
Zerebralparese oder Z.n. Schädel-Hirn-Trauma
- peripheren Paresen z.B. Plexusparesen oder Myelomeningozelen
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- neuromuskulären Erkrankungen
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